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Bier her - und mehr!

WIR LIESSEN UNS DIE BIERDEGUSTATION „TAUCH EIN IN DIE WELT VON STIEGL“ IM SIEGL’S PUB IN WIENER NEUSTADT NICHT ENTGEHEN UND KOSTETEN UNS DURCH DIE VIELFALT DER SALZBURGER PRIVATBRAUEREI STIEGL.

KOMBINATION. Das urige Bierlokal „Siegl’s Pub“ am Hauptplatz von Wiener Neustadt veranstaltet regelmäßig Bierverkostungen. Jedes Mal ist ein Biersommelier einer anderen Brauerei zu Gast. Diesmal Andreas Hönigsperger von der Stieglbrauerei zu Salzburg. Rund 50 Gäste wollten sich das nicht entgehen lassen. Der Prostillon mittendrin. „Solche Events sind in der Regel immer sehr rasch ausgebucht“, sagt Simone Pichler. Sie führt das Lokal seit mittlerweile elf Jahren. Ihr Mann Martin leitete den Abend mit einem Einblick in die Geschichte des Bierbrauens ein, ehe der Sommelier des Tages zu Wort kam. „Stiegl braut 25 Biersorten an zwei Standorten – in Salzburg und in Wildshut, dem 1. Biergut Österreichs.“

STIEGL-FREIBIER ALKOHOLFREI

Den Einstieg machte das alkoholfreie Stiegl-Bier. Unter 0,5 Prozent vol. Alkoholgehalt darf ein Bier in Österreich alkoholfrei genannt werden. Andi fordert uns auf, ins Glas zu riechen. Verblüffend, die limettenartige Hopfennote. „Das kommt vom Aromahopfen“, erläutert der Experte. Nach dem ersten Schluck fasziniert die bierige Note. Zum Bier werden Cracker mit Avocado, Mozzarella und Balsamico-Essig serviert. „Leichte Speisen passen hervorragend zu Stiegl-Freibier, z. B. Salate, vegetarische Speisen oder Pasta.“, erklärt der Stiegler.

 

STIEGL-PILS

Beim nächsten Durchgang wurde uns das Stiegl-Pils serviert. Von der Stammwürze ist es dem Märzenbier ähnlich, allerdings ist es deutlich schlanker und hopfenbetonter. „Für Pils verwenden wir den Aromahopfen der Sorte Saphir“, lässt Andi wissen. Der limonenartige Duft ist noch markanter als beim Freibier. Optisch fällt nicht nur die klare, helle Farbe auf, sondern auch die schöne Schaumstruktur, die das Bier dem Hopfen zu verdanken hat. Es werden italienische Oliven und Parmesan serviert. „Sommerliche Salate, vegetarische Gerichte, Meeresfrüchte oder Pasta passen gut zu Pils, Fisch hingegen harmoniert eher nicht“, erklärt der Bierexperte. „Dafür kann ein Glas nach zu vielen weißen Spritzern Wunder wirken, denn Pils neutralisiert die Säure im Magen.“

 

STIEGL-PARACELSUS BIO-ZWICKL

Trotz schummriger Beleuchtung war die Bernsteinfarbe beim Zwickl unverkennbar. Beim ersten Schluck breitet sich ein samtig milder Geschmack im Mund aus. „Beim Brauen dieses Bieres mengen wir Laufener Landweizen bei, eine edle Urgetreidesorte, die den samtig milden Geschmack abrundet“, klärt Andi auf, nachdem er unsere erstaunten Gesichter gesehen hat. Große Augen machten wir auch bei der gewagten Speise zum Getränk: Weißer Edelschimmel- Brie mit Erdbeere. Zögernd griffen wir zu und stellten überrascht fest: Würziger Käse in Kombination mit Obst schmeckt bombig zu diesem ausgewogenen Bier mit leicht blumigem Hopfenaroma.

 

STIEGL-GOLDBRÄU

Als nächstes wurde uns die Ikone unter den österreichischen Märzenbieren serviert - das Stiegl-Goldbräu. Die goldige Farbe ist ein Markenzeichen. Märzen ist das Lieblingsbier der Österreicher, weil es süffig und mild schmeckt. Im Unterschied zu den Vorgängerbieren hat das Märzen keine zu intensiven Hopfentöne. „Dieses Bier präsentiert sich klassisch, feinwürzig und frisch im Geschmack“, sagt der Stiegl-Biersommelier. Zum bekömmlichen Bier passen auch deftige Speisen. Kredenzt wird Blunz’n mit Senf und Kren.

 

STIEGL-COLUMBUS 1492

Ein Höhepunkt des Abends war das Pale Ale von Stiegl. Im Unterschied zu den bisher vorgestellten untergärigen Biersorten ein obergäriges Bier, wie es gerne in England getrunken wird. Wie zu erwarten schmeckte das Pale Ale bitterer. Es ist stärker hopfen- betont, aber dennoch nicht vergleichbar mit einem IPA – India Pale Ale, das nochmals

um einiges bitterer ist. Stattdessen überraschte die gleichzeitig fruchtige Note. Das Bier riecht wie ein Cocktail aus Südfrüchten: Litschi und Maracuja. Passend dazu die Speise: Huhn mit Zwetschke.

Andi Hönigsperger in seinem Element. Einer seiner Favoriten ist das Stiegl-Columbus 1492 (r.).

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