König Ludwig

aus Fürstenfeldbruck

Die König Ludwig GmbH & Co. KG Schlossbrauerei Kaltenberg (kürzer: Schlossbrauerei Kaltenberg) mit Hauptsitz im oberbayerischen Fürstenfeldbruck ist eine mittelgroße bayerische Brauerei. Die Brauerei ist seit dem Jahr 2001 eine Partnerschaft eingegangen zwischen Luitpold Prinz von Bayern, seiner Schloßbrauerei Kaltenberg Irmingard Prinzessin von Bayern GmbH einerseits und der Warsteiner Brauerei andererseits. Die König Ludwig Schloßbrauerei Kaltenberg ist Lizenznehmerin der König Ludwig International, die von Luitpold Prinz von Bayern kontrolliert wird. Die Getränkemarken "König Ludwig Dunkel", "König Ludwig Weißbier", "König Ludwig Hell" sowie "Kaltenberg" sind im Eigentum der Lizenzgeberin, der König Ludwig International. Sie führt diese Marken weltweit und hat in vielen Ländern an Dritte Lizenzrechte vergeben.

Bereits 1260 gründete das Haus Wittelsbach die erste Brauerei, wenig später (1292) erbaute Herzog Rudolph das Schloss Kaltenberg. Es wird angenommen, dass seitdem an jener Stelle Bier gebraut wird. Nach einer langen wechselvollen Geschichte gelangte es erst 1955 zurück in den Besitz der Wittelsbacher, die zuvor durch das Bayerische Reinheitsgebotund das über 200 Jahre andauernde Weißbiermonopol die bayerische Braukunst geprägt hatten. Seitdem ziert das alte bayerische Königswappen die Kronkorken der Flaschen (die bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan in Freisingverwendet das ähnliche, alte bayerische Staatswappen von 1923).

Die Schlossbrauerei in ihrer heutigen Form wurde 1870 eröffnet und trat 1920 der Münchener Unionsbrauerei (heuteLöwenbräu) bei. Seit 1955 ist die Brauerei wieder in Besitz der Familie Wittelsbach, 1976 übernimmt Luitpold Prinz von Bayern Schloss und Brauerei. Seitdem wurde der Bekanntheitsgrad der Biere (vor allem durch das seit 1979 stattfindendeKaltenberger Ritterturnier) und die Produktion erheblich gesteigert: 2004 wurden 340.000 hl gebraut, davon aber nur 100.000 in Kaltenberg. Der Rest wird am heutigen Firmensitz im knapp 20 Kilometer entfernten Fürstenfeldbruck produziert, der um 1980 durch die Übernahme des Fürstenfeldbrucker Marthabräu der Brauerei Kaltenberg angegliedert wurde. Weitaus mehr Bier unter dem Namen Kaltenberg wird allerdings unter Lizenz im Ausland gebraut.

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